Bewerte jede Aussage von 1 (trifft gar nicht zu) bis 5 (trifft völlig zu). Es gibt keine richtigen Antworten — nur deine. Der Test ist eine Selbsteinschätzung nach den vier Merkmalen von Elaine Aron, kein Diagnoseinstrument. Nichts wird gespeichert.
1. Laute Geräusche, grelles Licht oder starke Gerüche strengen mich schnell an.
2. Nach einem Tag mit vielen Menschen brauche ich Zeit allein, um wieder zu mir zu kommen.
3. Kratzende Kleidung oder ein unbequemer Stuhl können mich den ganzen Tag stören.
4. Wenn viel gleichzeitig passiert, verliere ich leicht den Überblick und werde nervös.
5. Zeitdruck bringt mich stärker durcheinander als die meisten Menschen um mich herum.
6. Ich meide gewaltsame Filme oder Nachrichten, weil sie in mir nachwirken.
7. Ich denke lange über Gespräche nach, auch über Kleinigkeiten.
8. Bevor ich etwas entscheide, wäge ich ungewöhnlich viele Gesichtspunkte ab.
9. Kunst, Musik oder Natur können mich tief bewegen.
10. Ich habe ein reiches Innenleben und viel Vorstellungskraft.
11. Ich merke schnell, wenn in einem Raum etwas nicht stimmt, auch wenn niemand etwas sagt.
12. Oberflächliche Gespräche ermüden mich; ich suche Tiefe.
13. Die Stimmungen anderer Menschen übertragen sich stark auf mich.
14. Kritik trifft mich tiefer und länger, als ich nach außen zeige.
15. Ich fühle mit anderen so stark mit, dass es mich manchmal erschöpft.
16. Wenn jemand in meiner Nähe leidet, kann ich mich schwer davon abgrenzen.
17. Schöne Momente erlebe ich sehr intensiv — und traurige ebenso.
18. Ich bin gewissenhaft und mache mir Sorgen, jemanden zu enttäuschen.
19. Ich bemerke kleine Veränderungen — eine neue Frisur, ein verrücktes Bild, ein anderer Tonfall.
20. Feine Unterschiede in Geschmack, Geruch oder Klang fallen mir auf, die andere nicht wahrnehmen.
21. Ich spüre körperlich, wenn ich hungrig, müde oder überreizt bin — oft früh und deutlich.
22. Koffein, Alkohol oder Medikamente wirken bei mir stärker als bei anderen.
23. Ich arbeite besser, wenn mir niemand über die Schulter schaut.
24. Ich achte auf Details und mache dadurch wenige Flüchtigkeitsfehler.
Wie der Test aufgebaut ist
Die 24 Aussagen verteilen sich auf die vier Merkmale, mit denen Elaine Aron Hochsensibilität beschreibt: Reizempfindlichkeit (Übererregbarkeit), Tiefe der Verarbeitung, Gefühl und Mitgefühl (emotionale Reaktivität) und Feinwahrnehmung. Je sechs Aussagen pro Bereich, jede mit bis zu fünf Punkten — 30 pro Bereich, 120 insgesamt. Die Aussagen sind eigene Formulierungen, kein Abdruck der wissenschaftlichen Skala.
Wichtig ist weniger die Gesamtzahl als das Muster: Viele Menschen sind in einem Bereich deutlich empfindlicher als in den anderen. Was das im Alltag bedeutet, steht hier.
Häufige Fragen
Ist dieser Test eine Diagnose?
Nein. Hochsensibilität ist keine Diagnose, und dieser Test ist ein Selbsteinschätzungsbogen mit eigenen Aussagen — kein validiertes psychologisches Instrument. Er gibt eine Orientierung, mehr nicht.
Was, wenn ich mittel liege?
Dann ist die Frage weniger, ob du „hochsensibel“ bist, als in welchen Bereichen du empfindlicher bist als in anderen. Schau auf die vier Balken — oft ist ein Bereich deutlich ausgeprägt, während die anderen im Mittel liegen.
Werden meine Antworten gespeichert?
Nein. Die Auswertung läuft in deinem Browser, nichts wird übertragen.
Wessen Gefühl trägst du gerade?
Human Design hat ein eigenes Modell für Empfindlichkeit: offene Zentren, die die Energie anderer aufnehmen. Dein Chart zeigt, welche das bei dir sind.
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