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Aura-Farben und ihre Bedeutung

Zehn Farben, was sie bedeuten sollen, wie Aura-Lesen und Aura-Fotografie funktionieren — und ein Selbstcheck: Welche Aura habe ich?

Die Aura ist in vielen esoterischen Traditionen ein Energiefeld um den Körper, dessen Farben Wesen und Zustand eines Menschen zeigen sollen: Rot für Tatkraft, Blau für Ruhe, Violett für spirituelle Ausrichtung. Nachweisbar ist ein solches Feld nicht — die Aura ist ein Deutungsbild.

Als Bild kann sie trotzdem etwas zeigen: Welche Farbe bist du gerade? ist eine Frage, die viele Menschen überraschend genau beantworten können.

Welche Aura habe ich? — Selbstcheck

Acht Fragen, jede Antwort einer Farbe zugeordnet. Das Ergebnis ist die Farbe, die dich gerade beschreibt — als Spiegel, nicht als Messung.

1. Wenn du morgens aufwachst, was ist meistens da?

2. Was tust du am liebsten für andere?

3. Welche Umgebung tut dir gut?

4. Was macht dich am ehesten wütend?

5. Wie lernst du am besten?

6. Womit füllst du einen freien Abend?

7. Was sagen Menschen über dich?

8. Was ist dir im Leben am wichtigsten?

Beantworte alle Fragen.

Die zehn Aura-Farben

Rot — Lebenskraft, Wille, Leidenschaft

Rot gilt als Farbe der Vitalität und des Körpers: Tatkraft, Durchsetzung, Leidenschaft, Mut. Dunkles oder trübes Rot wird als Wut, Stress oder Überforderung gelesen. Menschen mit rotem Auraanteil gelten als handlungsstark und ungeduldig.

Orange — Kreativität, Freude, Sinnlichkeit

Orange steht für Lebensfreude, Kreativität und Geselligkeit. Es wird Menschen zugeschrieben, die gern gestalten, genießen und andere mitreißen. Trübes Orange gilt als Zeichen von Suchtneigung oder Überreizung.

Gelb — Verstand, Optimismus, Klarheit

Gelb wird mit Denken, Lernen und Optimismus verbunden. Ein klares Gelb gilt als Zeichen geistiger Wachheit und Heiterkeit; ein fahles Gelb als Überdenken, Sorgen, Nervosität. Menschen mit gelbem Auraanteil gelten als kommunikativ und neugierig.

Grün — Heilung, Wachstum, Ausgleich

Grün ist die Farbe der Mitte — Herz, Natur, Heilung. Es wird Menschen zugeschrieben, die ausgleichen, fürsorglich sind und in Heil- oder Naturberufen arbeiten. Trübes Grün gilt als Neid oder Unsicherheit.

Blau — Ruhe, Ausdruck, Wahrheit

Blau steht für Kommunikation, Ruhe und Klarheit. Ein helles Blau gilt als Zeichen von Sensibilität und Intuition, ein dunkles als Tiefe und Wahrheitsliebe. Menschen mit blauem Auraanteil gelten als ruhig, ehrlich und gute Zuhörer.

Indigo — Intuition, Tiefe, innere Sicht

Indigo — das tiefe Blauviolett — wird mit dem „dritten Auge“ verbunden: Intuition, innere Bilder, Wahrnehmung jenseits des Sichtbaren. Menschen mit indigofarbenem Auraanteil gelten als feinfühlig, oft zurückgezogen, mit starkem inneren Leben.

Violett — Spiritualität, Vision, Verbindung

Violett gilt als Farbe der spirituellen Ausrichtung — Verbindung zum Größeren, Visionen, Idealismus. Es wird Menschen zugeschrieben, die nach Sinn suchen und andere inspirieren. Schatten: die Weltfremdheit, das Schweben über dem Alltag.

Rosa — Liebe, Sanftheit, Mitgefühl

Rosa steht für bedingungslose Liebe, Zärtlichkeit und Mitgefühl. Es gilt als Farbe der Herzenswärme ohne Anspruch. Menschen mit rosafarbenem Auraanteil gelten als liebevoll, harmoniebedürftig und verletzlich.

Weiß — Reinheit, Neuanfang, Offenheit

Weiß enthält alle Farben und gilt als Zeichen von Reinheit, Offenheit und Neubeginn — oder von einem Zustand, in dem noch nichts festgelegt ist. Es wird oft bei Kindern und in Übergangszeiten beschrieben.

Gold — Weisheit, Schutz, Erfüllung

Gold gilt als höchste Auraqualität — Weisheit, innere Erfüllung, Schutz. Es wird spirituellen Lehrerinnen und Menschen in tiefer innerer Ruhe zugeschrieben. In der Praxis ist es die seltenste Farbe, die Aura-Leserinnen beschreiben.

Aura lesen und Aura sehen lernen

Aura-Sehen wird als Wahrnehmungsübung gelehrt: Die Person steht vor einem neutralen, hellen Hintergrund; du entspannst den Blick, fixierst nicht, sondern schaust „durch“ die Person hindurch auf den Rand des Körpers. Nach einiger Zeit erscheint dort ein heller Saum, bei manchen farbig. Das lässt sich als Nachbild und Kontrastwirkung der Augen erklären — was Menschen beim Aura-Lesen wahrnehmen, ist ein Zusammenspiel aus Sehphysiologie, Erwartung und feiner Beobachtung des Gegenübers.

Das entwertet die Übung nicht. Wer „Aura liest“, beobachtet Haltung, Atem, Hautfarbe, Ausstrahlung — und gibt dem ein Bild. Die Farbe ist die Sprache dafür.

Aura-Fotografie

Aura-Fotos entstehen mit Geräten, die Hautwiderstand und Temperatur an den Händen messen und daraus per Software ein Farbbild um das Porträt legen. Gemessen wird also eine Körperreaktion — Anspannung, Durchblutung, Feuchtigkeit —, nicht ein Energiefeld. Die Farbzuordnung ist eine Einstellung des Herstellers. Als Spiegel des Moments kann so ein Foto durchaus stimmig wirken; als Nachweis einer Aura taugt es nicht.

Der Blick des Human Design

Human Design spricht ebenfalls von einer Aura — aber in einem ganz anderen Sinn: nicht als Farbe, sondern als Art, wie ein Mensch auf andere wirkt, festgelegt durch seinen Typ. Die Aura des Generators ist offen und umhüllend, die des Projektors fokussiert und durchdringend, die des Manifestors geschlossen und abweisend, die des Reflektors prüfend. Das wird aus den Geburtsdaten berechnet, nicht gesehen — und es beschreibt Mechanik, nicht Stimmung.

Häufige Fragen

Was ist eine Aura?

In vielen esoterischen Traditionen ein Energiefeld, das den Körper umgibt und dessen Farben Zustand und Wesen eines Menschen zeigen sollen. Wissenschaftlich nachweisbar ist ein solches Feld nicht — die Aura ist ein Deutungsbild, keine Messgröße.

Welche Aura-Farbe ist die beste?

Keine. Jede Farbe steht für eine Qualität und hat eine trübe Variante. Gold gilt in der Aura-Lehre als seltenste und „höchste“ Farbe — aber die Deutung ist immer eine Zuschreibung.

Wie kann ich meine Aura sehen?

Aura-Sehen wird als Wahrnehmungsübung gelehrt: entspannter Blick, neutraler Hintergrund, Aufmerksamkeit auf den Rand des Körpers. Was Menschen dabei sehen, lässt sich als Nachbild und Kontrastwirkung erklären — ob mehr dahintersteckt, ist Glaubenssache.

Was ist Aura-Fotografie?

Ein Verfahren (meist Kirlian-basiert oder mit Handsensoren), das aus Hautwiderstand und Temperatur ein Farbbild erzeugt. Es misst Körperreaktionen, keine Aura — die Farbzuordnung ist eine Software-Einstellung. Als Spiegel für den Moment kann es trotzdem interessant sein.

Kann sich meine Aura-Farbe ändern?

Nach der Aura-Lehre ja: Eine Grundfarbe bleibt, die Zustandsfarben wechseln mit Stimmung, Gesundheit und Lebensphase.

Welche Zahl gehört zu dir?

Eine Engelszahl ist ein Hinweis von außen. Dein Human Design zeigt dir, wie du von innen entscheidest — und welchem Impuls du überhaupt trauen kannst.

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